I. Kernergebnis dieses Abschnitts
Wenn Supernovae, Standardkerzen, starke Linsen-Zeitverzögerungen, starke gravitative Transienten und extreme Transienten - also Sonden, die weder dieselbe Instrumentenkette noch dieselbe Quellphysik teilen - nach den strengsten Abzügen ihrer jeweiligen Dispersions-, Medien- und Instrumententerme immer wieder denselben gemeinsamen Term zurücklassen, der nicht mit der Frequenz auseinanderläuft, über verschiedene Träger gleichgerichtet ist und in unterschiedlichen Pipelines reproduzierbar bleibt, dann steigt EFTs Rotverschiebungs-Hauptachse erstmals von „so lässt es sich erzählen“ zu „das verdient vorrangige ernsthafte Prüfung“ auf.
Umgekehrt gilt: Wenn der sogenannte gemeinsame Term immer nur in einem einzigen Frequenzband gut aussieht, beim Wechsel der Bandbreite die Richtung kippt, nach einem Pipelinewechsel verschwindet oder für jede Quellklasse eine eigene Ausnahmegeschichte braucht, dann darf sich EFT auf dieser Linie nicht mehr hinter einem sprachlichen Vorteil verstecken. Dann muss nicht nur ein schöner Einzelfall zurückgenommen werden, sondern die gesamte Arbeitsdisziplin „TPR trägt die Basisfarbe, PER liefert nur die Feinabstimmung“.
Entscheidungskarte
- Kernzusage: Der sondenübergreifende gemeinsame Term muss zugleich nahezu dispersionsfrei, gleichgerichtet, im selben Beobachtungsfenster und in derselben Ordnung auftreten. Jeder „schöne Residualterm“, der nur in einem einzigen Fenster funktioniert, darf nicht zur Hauptschlussfolgerung erhoben werden.
- Hauptmessgrößen: Die verbleibende Stärke von T_common nach strengen Abzügen; die Übereinstimmung von Hauptvorzeichen und Hauptrangfolge über Frequenzen und Träger hinweg; die Fensterkonsistenz der Ereignisse, also Null-Zeitversatz oder ein vorregistrierter kurzer Zeitversatz; sowie die Verstärkung nach Umweltgruppen.
- Minimal auflösbarer Effekt: Der Fließtext erzwingt keine einheitliche Konstante. In der Vorregistrierung müssen jedoch drei Schwellen stehen: Das Vorzeichen darf nicht kippen, die Rangfolge darf nicht zerfallen, und der gemeinsame Term muss oberhalb des Rauschens und des Permutationshintergrunds der jeweiligen Pipeline liegen. Unterhalb dieser Schwellen darf er nur als „nicht aufgelöst“ verbucht werden, nicht als Unterstützung.
- Kritische Artefakte und Alternativerklärungen: Plasmadispersion (1/ν²), Faraday-Rotation (λ²), Staubstreuung und Absorption, Bandpass- und Zeitstempelfehler, Mikrolinsen- und Umweltmodell-Degenerationen, Stichprobenbeschnitt und Auswahleffekte. Alles, was hauptsächlich diesen Gesetzmäßigkeiten folgt, gehört zurück auf das Pfad- oder Instrumentenkonto und darf nicht als dispersionsfreier gemeinsamer Term auftreten.
- Umgang mit Nullresultaten: Wenn sondenübergreifend kein stabiler T_common gefunden wird, wird das Nullresultat in diesem Abschnitt nicht weichgespült. Es muss als Obergrenze für die geteilte TPR-Basisfarbe, als Obergrenze für PER- beziehungsweise Pfadanteile oder als Schluss, dass TPR nur in lokalen Fenstern wirksam ist, umgeschrieben werden.
II. Warum die erste harte Entscheidung gerade hier ansetzen muss
Band 6 hat EFTs Arbeitsreihenfolge für Rotverschiebung bereits festgelegt: Rotverschiebung liest zuerst die Endpunkte und dann den Pfad; zuerst die Hauptachse, dann die Streuung; TPR trägt die Basisfarbe, PER schärft die Ränder nach. Zugleich trennt 6.15 den unterschiedlichen Ausgangstakt einer Quelle strikt von einem Energieverlust unterwegs. Es ist nicht erlaubt, jede nicht-expansive Rotverschiebung wieder grob in den alten Sack des „müden Lichts“ zu stecken.
Damit steht fest: Die erste harte Entscheidungslinie in Band 8 darf sich nicht damit begnügen, ob ein einzelnes Hubble-Diagramm ähnlich aussieht oder ob sich eine bestimmte Gruppe von Supernova-Residuen plausibel erzählen lässt. Sie muss härter ansetzen und direkt fragen, ob unterschiedliche Sonden alle denselben gemeinsamen Term auslesen, der nicht mit der Frequenz auseinanderläuft.
Denn eine einzelne Sonde lässt immer zu viele Fluchtwege offen. Supernovae können mit komplexer Quellphysik erklärt werden; Linsen-Zeitverzögerungen mit Modell-Degenerationen; Transienten mit schmutzigen Umgebungen; lokale Anomalien mit kleinen Stichproben. Erst wenn solche heterogenen Leseketten auf dieselbe gemeinsame Struktur zeigen, verlässt EFT das Stadium einer einzelnen interessanten Geschichte und tritt in den Test sondenübergreifender Konsistenz ein.
III. Was mit „Dispersionsfreier gemeinsamer Term“ gemeint ist
Der Ausdruck „dispersionsfrei“ muss hier zuerst sauber geklärt werden, sonst wird dieser Abschnitt sofort in die falsche Richtung geschrieben.
Er behauptet nicht, dass es in der Welt überhaupt keine Streuung, keine Absorption, keine Linienverbreiterung und keine Medien-Störung gibt. Gemeint ist vielmehr: Wenn nach den Abzügen, die ohnehin vorgenommen werden müssen, weiterhin ein stabiler hauptsächlicher gemeinsamer Term übrig bleibt, dann sollte dieser Hauptterm das Ergebnis nicht frequenzselektiv dominieren. Anders gesagt: Er sollte nicht nach 1/ν², λ² oder anderen typischen Dispersionsgesetzen mitlaufen, die Richtung wechseln oder die Rangfolge neu sortieren. Er ähnelt eher einer Basisfarbe, die mehrere Leseketten teilen, als einem Verlustterm, mit dem ein bestimmter Pfad einer bestimmten Frequenz besonders „zusetzt“.
Der in diesem Abschnitt gemeinte Dispersionsfreie gemeinsame Term muss daher mindestens drei Anforderungen erfüllen.
- Gleichgerichtetheit: Die aus unterschiedlichen Frequenzbändern, Trägern und Beobachtungsperspektiven extrahierten Residuen dürfen im Hauptvorzeichen nicht willkürlich mit der Frequenz kippen.
- Fensterkonsistenz: In zeitgeordneten Beobachtungen sollte der gemeinsame Term nahezu zeitgleich auftreten oder zumindest innerhalb eines vorregistrierten Zeitfensters stabil ausgerichtet bleiben, statt beim Wechsel des Frequenzbands auf die andere Seite zu springen.
- Rangkonsistenz: Auch wenn verschiedene Sonden keine identische Amplitudenskala besitzen, sollte ihre Ordnung der Stärken im Groben zusammenpassen: Welche Sichtlinien stärker sind, welche Umwelten empfindlicher reagieren und welche Teilstichproben leichter einen gemeinsamen Term zeigen, darf nicht heute so und morgen völlig anders sortiert sein.
Entscheidend ist nicht, wie groß ein einzelner Zahlenwert ist, sondern ob diese drei Formen von Konsistenz gleichzeitig bestehen. Sobald sie zusammen halten, ist der „gemeinsame Term“ nicht mehr nur ein statistischer Rest, sondern beginnt wie eine gemeinsame Lesung derselben Basiskarte auszusehen.
IV. Warum diese Linie für EFT besonders schmerzhaft ist
Weil EFT seine Konten selbst bereits aufgeteilt hat.
TPR verbucht das Endpunkt-Kalibrierungskonto. Das Problem ist nicht, dass Licht auf dem Weg alt wird, sondern dass der Taktmaßstab an der Quelle und vor Ort von Anfang an nicht derselbe ist. PER verbucht das Pfadentwicklungs-Konto. Auch hier geht es nicht darum, dass Licht unterwegs einfach Energie verliert, sondern darum, dass es Regionen durchquert, die sich zusätzlich entwickeln und dadurch eine begrenzte Randkorrektur hinterlassen. Das „müde Licht“ ist etwas ganz anderes: Es setzt ein Pfadverlust-Konto voraus - Energieverlust auf dem Weg, mit begleitender Farbabhängigkeit, Unschärfe, Linienverbreiterung, Polarisationsänderung und Schaden an der Kohärenz.
Gerade deshalb ist für EFT nicht der gefährlichste Einwand, dass es „keine Expansionskosmologie“ sei. Gefährlich wäre vielmehr der Nachweis, dass seine angeblichen Zusatzterme letztlich doch nur Varianten eines Pfadermüdungseffekts sind. Dann müsste EFT die gesamte Nebenrechnung der Pfadverluste bezahlen: Warum gibt es keine stabile Farbabhängigkeit? Warum keine synchronen spektralen Narben? Warum keine konsistente Umschreibung der Polarisation? Warum keinen sondenübergreifend reproduzierbaren Fingerabdruck streuungsartiger Prozesse?
8.4 prüft daher nicht nur, ob es einen Zusatzterm gibt, sondern welchen Charakter dieser Zusatzterm hat.Wenn er wie ein frequenzselektiver Verlust wirkt, steht EFT schlecht da.Wenn er dagegen wie eine sondenübergreifend geteilte, nicht-dispersive Basisfarbe auftritt, trennt EFT TPR erstmals sauber vom „müden Licht“.
V. Warum dies die erste Entscheidungslinie für Rotverschiebung und Zeitverzögerung ist
Rotverschiebung und Zeitverzögerung sind die beiden Messgestalten, in denen dieselbe Basisfarbe am leichtesten über verschiedene Träger hinweg sichtbar werden kann.
Rotverschiebung registriert, wie eine Taktdifferenz von lokalen Maßstäben und Uhren gelesen wird. Zeitverzögerung registriert, wie sich Ankunftsordnungen im Vergleich auseinanderziehen. Oberflächlich wirken sie wie zwei verschiedene Größen. Tatsächlich stellen beide dieselbe Frage: Schreibt die Basiskarte dieselbe gemeinsame Struktur in unterschiedliche Leseketten ein?
Wenn EFTs These stimmt, darf diese gemeinsame Struktur nicht nur auf einer Seite wirken. Sie sollte sich zugleich so zeigen:
- In der Rotverschiebungskette lassen sich Residuen als Zerlegung in „TPR-Basisfarbe + PER-Feinabstimmung“ lesen, nicht als ein Bündel beliebig quellklassenspezifischer Flicken.
- In der Zeitverzögerungskette bleibt nach Abzug der üblichen geometrischen und medienbezogenen Terme ein stabiler, frequenz-, stations- und methodenübergreifender nicht-dispersiver gemeinsamer Rest bestehen.
- Im gemeinsamen Vergleich müssen Rotverschiebungs- und Zeitverzögerungsresiduen nicht denselben Zahlenwert besitzen. Sie sollten jedoch derselben Umweltordnung, derselben gruppenweisen Verstärkung und derselben Disziplin folgen: Sie dürfen nicht nach einem Dispersionsgesetz laufen.
Konkreter gesagt: Einerseits verlangt die Zweistations-Skala der Ausbreitung, dass die Zeitstufe des gemeinsamen Terms in gleichzeitigem Auftreten, linear mit der Entfernung wachsender Verzögerung und Energieunabhängigkeit zugleich besteht. Andererseits verlangt die Rotverschiebungszerlegung, dass sich das Residuum alsΔz = z_TPR + z_PERschreiben lässt, wobei TPR eine universelle Basisfarbe trägt und PER nur eine diskrete Feinabstimmungsrolle einnimmt. Diese Zerlegung darf nicht gezwungen werden, in ein frequenzabhängiges Dispersionsgesetz abzurutschen.
Die Formulierung „erste Entscheidungslinie für Rotverschiebung und Zeitverzögerung“ bedeutet daher nicht, dass zwei Größen künstlich zusammengeklebt werden. Gemeint ist: Sie sind die beiden frühesten Fenster, in denen dieselbe Basiskarte gemeinsam auditiert werden kann.
VI. Welche Sonden diese Entscheidungslinie am besten tragen
Dieser Abschnitt muss nicht jedes experimentelle Detail ausarbeiten. Er muss aber die geeignetsten Sondenfamilien benennen.
- Supernovae und Standardkerzen
Hier geht es darum, ob nach Rotverschiebungsresiduen, Helligkeitsresiduen, Breite-Helligkeit-Relation, Farbkorrekturen und Gruppierung nach Wirtsumgebung weiterhin eine stabile gemeinsame Basisfarbe bleibt. Diese Familie soll nicht allein den Abschluss liefern, sondern prüfen, ob TPR wirklich die Hauptachse tragen kann. - Starke Linsen-Zeitverzögerungen
Hier wird gefragt, ob nach Massenmodell, Umweltstruktur, Mikrolinsen und Instrumentenkalibrierung in den Ankunftszeitdifferenzen mehrerer Bilder ein frequenzübergreifend konsistenter und pipeline-robuster gemeinsamer Rest bleibt. Dies ist der zentrale Eingang, um „Zeitverzögerung“ in denselben Auditrahmen zu ziehen. - Mikrolinsen- und Bildzeitreihen-Puzzles
Wertvoll ist hier nicht die Lichtkurve an sich, sondern ob sich aus komplexen Lichtverläufen ein glatter gemeinsamer Term rekonstruieren lässt, der über Frequenzen nahezu dispersionsfrei ist und stationsübergreifend ohne Zeitversatz gleichzeitig erscheint. Diese Familie kann erzwingen, ob der gemeinsame Term eine Basiskartenlesung oder nur ein Artefakt der Analyse ist. - Starke gravitative und extreme Transienten
Dazu gehören FRB, Gamma Ray Bursts, Tidal Disruption Events sowie Gravitationswellen-elektromagnetische Gegenstücke. Sie sind nicht wegen des Wortes „extrem“ wichtig, sondern weil sie kurze, kontrastreiche Hochdruckfenster mit starken Umweltunterschieden liefern. Genau dort lassen sich Dispersionsanteile und gemeinsame Terme am besten auseinanderrechnen. - Gleichursprüngliche Mehrwegpfade im Sonnensystem und sonnennahen Sequenzen
Der Wert dieser Sonden liegt eher in ihrer Rolle als Kalibrierungsgericht. Sie sind nicht unbedingt das kosmologische Hauptkampffeld, eignen sich aber besonders gut, die Frage „Bleibt nach Entdispersionsarbeit ein dispersionsfreier gemeinsamer Term?“ mit großer Strenge zu prüfen, weil Geometrieketten und Pfadketten kontrollierbarer sind. - Messerkanten-Bedeckungen, Mondbedeckungen und kontrollierbare Nahfeldereignisse
Diese Plattformen sind wichtig, weil sie das Audit des gemeinsamen Terms von „Wir warten auf Ereignisse am Himmel“ zu „Wir können kontrollierte Hochdruck-Prüffelder entwerfen“ verschieben. Sie ersetzen die Kosmologie nicht, liefern aber das methodische Fundament für die kosmologische Entscheidungslinie.
Diese Sonden stehen nicht einfach nebeneinander.Die ersten beiden Familien holen die kosmologische Hauptachse heraus.Die mittleren beiden ziehen Hochdruck-Transienten in dieselbe Sprache.Die letzten beiden machen die Frage, ob der gemeinsame Term real ist, methodisch hart.
VII. Einheitliches Entscheidungsprotokoll: unterschiedliche Sonden, dieselbe Messlatte
Damit nicht jedes Feld seine eigene Geschichte erzählt, muss 8.4 ein gemeinsames sondenübergreifendes Protokoll festlegen. Mindestens sechs Schritte sind nötig.
- Zuerst die Standardabzüge einfrieren
Staub, Plasma, Faraday-Rotation, Troposphäre, Ionosphäre, Instrumenten-Bandpass, Zeitstempel, Mikrolinsen, Umweltstrukturen, Mass-Sheet-Transformation, Strahlkrümmung, Template-Residuen ... Was abzuziehen ist, muss zuerst abgezogen werden, und die Regeln müssen eingefroren sein, bevor die Ergebnisse angesehen werden. - Mindestens zwei Frequenzbänder oder zwei Träger beibehalten
Ohne Frequenzaufteilung und ohne Trägervergleich kann von „dispersionsfrei“ keine Rede sein. Ein schöner Rest in einem einzigen Frequenzband ist ein Hinweis, aber kein Urteil. - Nur gemeinsame Terme akzeptieren, die frequenzübergreifend gleichgerichtet, stationsübergreifend im selben Fenster und methodenübergreifend robust sind
Auch wenn die Amplituden leicht differieren: Sobald Hauptvorzeichen, Hauptrangfolge und Ereignisausrichtung beim Pipelinewechsel zerfallen, dürfen sie nicht zur Hauptschlussfolgerung erhoben werden. - Typische Dispersionsgesetze ausdrücklich ausschließen
Wenn ein Ergebnis hauptsächlich nach 1/ν², λ² oder einem anderen bekannten Pfad-Dispersionsgesetz skaliert, oder wenn es beim Wechsel der Bandbreite die Richtung kippt, gehört dieser Term zurück auf das Medienkonto. Er darf nicht als EFTs gemeinsamer Term auftreten. - Nullprüfungen, Holdouts und Permutationen durchführen
Label-Permutationen, Zeitumkehr, Stationspermutation, Off-Axis-Kontrollen, Referenzfenster fern von der Messerkante, zurückgehaltene Ereignisse, zurückgehaltene Stationen und zurückgehaltene Frequenzbänder sind keine Nebensache. Sie sind Teil des Hauptkriteriums. - Sondenübergreifend nur die Struktur vergleichen, nicht eine identische Zahlenskala erzwingen
Ziel von 8.4 ist nicht, alle Sonden auf dieselbe absolute Zahl zu pressen. Ziel ist zu prüfen, ob sie dieselbe strukturelle Disziplin teilen: dispersionsfrei, gleichgerichtet, im selben Fenster, mit stabiler Rangfolge und gruppenweise durch Umwelt verstärkbar.
Wenn diese sechs Schritte stehen, wird kein konkretes Experiment später mehr zu einer bloßen Geschichte, die jedes Feld nach eigenem Geschmack erzählt.
VIII. Wie ein Ergebnis aussehen müsste, das EFT unterstützt
Echte Unterstützung ist nicht eine schöne Abbildung in einem einzelnen Artikel. Sie liegt erst vor, wenn mehrere Dinge zugleich geschehen.
- Mehrere Sonden hinterlassen nach strengen Abzügen jeweils einen hauptsächlichen gemeinsamen Term, der nahezu dispersionsfrei bleibt.
- Diese gemeinsamen Terme behalten in unterschiedlichen Frequenzbändern, Stationen und Verarbeitungsketten Hauptvorzeichen und Rangfolge bei.
- Die Residuen in der Rotverschiebungskette lassen sich stabil als TPR-Basisfarbe + PER-Feinabstimmung schreiben, statt PER auf den Hauptsitz zu zwingen.
- Die Residuen in der Zeitverzögerungskette zeigen frequenzübergreifend Null-Zeitversatz oder eine äquivalente Fensterstruktur.
- Die Umweltgruppierung funktioniert: Auf extremeren Pfaden, in höherstufigen Wirtsumgebungen oder in stärkeren Linsenumgebungen tritt der gemeinsame Term stärker, stabiler und vorhersagbarer auf.
- Alle diese Schlussfolgerungen bestehen Nullprüfungen, Holdouts und Replikationen durch unabhängige Teams.
Bis hierhin kann EFT noch nicht sagen, der Fall sei abgeschlossen. Es gewinnt aber die erste entscheidende Priorität im Erklärungsrecht:Es hat gezeigt, dass es nicht nur einen rhetorischen Kunstgriff in einem einzelnen Feld vorschlägt, sondern eine gemeinsame These, die über Leseketten hinweg sichtbar werden kann.
IX. Welche Ergebnisse EFT zur Straffung zwingen würden
Dieser Abschnitt ist nicht schwarz-weiß. Viele Ergebnisse würden EFT nicht unmittelbar zu Fall bringen, aber sie würden den Geltungsbereich deutlich einengen.
Die folgenden Fälle müssen als Straffung verbucht werden, nicht als heimlich umetikettierte Unterstützung.
- Der gemeinsame Term erscheint nur in einer einzigen Sondenklasse und bleibt bei anderen Sonden langfristig aus.
- Der gemeinsame Term funktioniert nur in einem sehr engen Umweltfenster und wird instabil, sobald man dieses Fenster verlässt.
- Der Basisfarben-Koeffizient von TPR bleibt nicht universell; unterschiedliche Quellklassen müssen jeweils eigene Parameter pflegen.
- Die PER-Amplitude wird immer weiter angehoben, bis PER nicht mehr wie eine Residuenrolle wirkt, sondern den Erklärungsraum der Hauptachse auffrisst.
- Die Dispersionsfreiheit hält nur in ganz bestimmten Pipelines und unter ganz bestimmten Abzugsregeln; bei einem Algorithmuswechsel driftet sie deutlich.
Treten solche Ergebnisse auf, verliert EFT noch nicht zwingend. Aber es muss ehrlich zurückweichen:Was ursprünglich als „gemeinsame Basisfarbe“ geschrieben war, darf nur noch als „lokal wirksam“ gelten.Was ursprünglich als sondenübergreifende Hauptachse erschien, wird zu einer empirischen Regel für bestimmte Szenarien.
X. Welche Ergebnisse die Hauptachse direkt verletzen würden
Schwere Treffer sind nicht Ergebnisse, bei denen eine Abbildung „nicht ganz passt“. Schwere Treffer sind die folgenden Situationen, wenn sie stabil, wiederholt und pipelineübergreifend auftreten.
- Systematische Abwesenheit des gemeinsamen Terms
Unterschiedliche Sonden zeigen nach strengen Abzügen dauerhaft keinen stabilen, nicht-dispersiven gemeinsamen Rest. - Das Ergebnis folgt überwiegend Dispersionsgesetzen
Der angebliche gemeinsame Term skaliert am Ende hauptsächlich nach 1/ν², λ² oder anderen frequenzabhängigen Regeln. Dann ist der Pfadmedienterm die Hauptfigur. - Hauptvorzeichen und Hauptrangfolge sind instabil
Heute ist dieses Frequenzband positiv, morgen jenes negativ; heute ist diese Stichprobe stärker, nach einem Pipelinewechsel kehrt sich die Ordnung um. - Jede Quellklasse braucht ihre eigene Regel
Supernovae brauchen eine PER, Linsen eine andere, Transienten eine dritte - und diese Regeln lassen sich nicht ineinander übersetzen. - Nullprüfungen und Holdouts lassen den Term nicht zerfallen
Wenn der angebliche gemeinsame Term nach Label-Permutation, Stationspermutation, Frequenz-Holdout oder Zeitumkehr noch immer ähnlich signifikant bleibt, wirkt er eher wie ein Artefakt der Analysekette als wie eine physische Basisfarbe.
Wenn mehrere dieser Ergebnisarten langfristig bestehen, darf EFT nicht länger an der Linie festhalten, Rotverschiebung und Zeitverzögerung teilten eine nicht-dispersive gemeinsame Hauptlinie. Dann muss nicht nur ein Einzelfall zurücktreten, sondern die vorrangige Entscheidungsstellung von 8.4 selbst.
XI. Wann heute noch nicht entschieden werden kann
Auch „noch nicht entschieden“ braucht Grenzen. Sonst wird es zur endlosen Verlängerung.
In diesem Abschnitt gibt es nur drei wirklich sinnvolle Fälle für ein vorläufiges Nichturteil.
- Die Frequenzabdeckung reicht nicht aus, um echte Dispersionsfreiheit von schwacher Dispersion zu unterscheiden.
- Die Standardabzüge sind noch nicht eingefroren; die Modellfreiheit ist zu groß und kann gemeinsame Terme mit Systematiktermen vertauschen.
- Stichprobe und Signal-Rausch-Verhältnis reichen nicht aus; sondenübergreifend gibt es nur verstreute Hinweise, aber noch keine reproduzierbare Struktur.
Sobald Frequenzaufteilung, Nullprüfungen, Holdouts und pipelineübergreifende Replikation durchgeführt wurden und die Ergebnisse dennoch in die Gegenrichtung zeigen, gilt „noch nicht entschieden“ nicht mehr. Dann ist nicht das Instrument einfach noch zu schwach; dann wird die theoretische Zusage von der Realität geschwächt.
XII. Zusammenfassung dieses Abschnitts
Das Wichtigste an diesem Abschnitt ist, diese erste Entscheidungslinie sauber zu formulieren:
Wenn mehrere Sonden denselben gemeinsamen Term auslesen, der nicht mit der Frequenz auseinanderläuft, dann sieht er eher wie ein gemeinsamer Faktor aus Quellendpunkt und Basiskarte aus als wie ein frequenzselektiver Verlust unterwegs. Wenn der angebliche gemeinsame Term dagegen in lauter sondenspezifische Geschichten zerfällt und nur mit Dispersion und Flicken zusammengehalten werden kann, muss EFTs Rotverschiebungs-Hauptachse zurücktreten.