Offener Brief | Koexistieren und Vorankommen

— An alle Freundinnen und Freunde der Grundlagenforschung

Liebe Freundinnen und Freunde,

Kernsatz: Zuerst richten wir uns auf eine gemeinsame „Grundkarte“ aus. Danach schließen wir Mathematik und Verifikation. So bleibt eine große Idee überprüfbar statt rhetorisch.

Dieser offene Brief tut drei Dinge:


I. Was wir bauen: eine Grundkarte, die verstreute Messwerte in eine Sprache zurückführt

In den letzten hundert Jahren hat die moderne Physik auf den Gipfeln von Relativitätstheorie und Quantentheorie ein äußerst starkes Rechengerüst aufgebaut. Wir würdigen diese Leistung und die Menschen, die sie ermöglicht haben. Mit derselben Haltung möchten wir unsere Arbeit klar darstellen und der Prüfung aussetzen.

Die Energie-Filament-Theorie ist eine originäre Forschung, die von chinesischen Forschenden und ihrem Team vorgeschlagen und fortlaufend weiterentwickelt wird. Sie ist kein „Zusammenflicken“ bestehender Rahmen, sondern wurde in ihren Kernideen und Herleitungen eigenständig erarbeitet. Deshalb begrüßen wir eine offene, transparente und überprüfbare Begutachtung, denn wissenschaftliche Würde entsteht durch Reproduzierbarkeit.

Ausgangspunkt ist ein materialnahes Bild: ein Energiemeer, Texturen, Filamente und Strukturen. Darauf aufbauend versucht die Energie-Filament-Theorie, mehrere Klassen von Beobachtungen in einer konsistenten Sprache neu zu formulieren und zu verbinden:


II. Wie wir mit etablierter Physik koexistieren: Grenzfall-Übereinstimmung plus bessere Sprache

Unsere Haltung ist klar: Wir wollen die Nützlichkeit vorhandener Gleichungen nicht vorschnell bestreiten. Viele Gleichungen komprimieren Erscheinungen sehr effizient und bleiben in ihren Gültigkeitsbereichen zuverlässig.

Gleichzeitig möchten wir die intuitive Grundkarte hinter diesen Gleichungen verbessern. Wir wechseln vom Bild „leerer Hintergrund, Punktteilchen, Kräfte ziehen“ zum Bild „Energiemeer, filamentartige Strukturen, Abrechnung im Staffelprinzip“. Das soll Mechanismen greifbarer machen, ohne die Bindung an Tests zu lockern.

Man kann dieses Verhältnis als Karte und Gelände verstehen. Konventionelle Theorien liefern oft eine exzellente Projektionskarte: Sie rechnen und sie sagen voraus. Die Energie-Filament-Theorie versucht, das materielle Gelände zu beschreiben: warum die Karte funktioniert, wann sie verzerrt und in welche Richtung Verzerrungen typischerweise gehen.

So verstehen wir Koexistenz: Wir nutzen bewährte Beschreibungen dort, wo sich die Energie-Filament-Theorie auf etablierte Resultate zurückführen lässt. So verstehen wir gemeinsames Vorankommen: Bei Anomalien, Grenzbereichen und Skalen-Kohärenz liefern wir ein einheitliches Vokabular und falsifizierbare Ansatzpunkte. Das bedeutet konkret: klarere Mechanismen und klarere Tests.


III. Was wir veröffentlichen: eine Masterkarte und ein Bauteil-Atlas

Damit Diskussionen nicht abdriften und Zusammenarbeit praktisch wird, pflegen wir zwei Texte parallel. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sind darauf ausgelegt, gemeinsam genutzt zu werden. So verhindern wir, dass derselbe Begriff später Verschiedenes meint.

Beide Texte laufen nebeneinander, ohne sich gegenseitig aufzuheben. Der eine ist die Masterkarte, der andere der Bauteil-Atlas. Wir veröffentlichen beides, damit Einstiegstiefe möglich ist, ohne Konsistenz zu verlieren.

Zwei kurze Leitlinien zur Orientierung:


IV. Unsere „Eintrittskarte“: nicht Glaube, sondern Fingerabdrücke

Wir haben auf Basis öffentlicher Daten rund 2.000 Fits und Benchmark-Vergleiche organisiert. Tools wie ChatGPT und Grok haben dabei unterstützt, und die Arbeit folgte beschreibbaren Bewertungsstandards. Das ersetzt kein experimentelles Schlussurteil, aber es setzt ein klares Signal: Die Energie-Filament-Theorie ist reif für ernsthafte Prüfung und Diskussion.

Als Nächstes werden wir schrittweise veröffentlichen, was echte Nachprüfbarkeit ermöglicht:

Wir fragen nicht: „Sieht es ähnlich aus?“ Wir fragen: „Hinterlässt es Fingerabdrücke?“ Diesen Maßstab möchten wir teilen.


V. Wo wir Ressourcen einsetzen: dort, wo Ergebnisse entstehen

Wir sind eine selbstfinanzierte Arbeitsgruppe. Zeitweise stand ein Präsenz-Launch im Raum, doch nach nüchterner Abwägung haben wir uns anders entschieden.

Wir investieren begrenzte Mittel lieber in die Vertiefung der Theorie, die Prüfung an Daten und die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zur Verifikation. Sichtbarkeit ist wichtig, aber Inhalt und offene Überprüfung sind wichtiger. Wissenschaft kommt durch solides Material und offenen Austausch voran.


VI. Eine aufrichtige Einladung: gemeinsam koexistieren und praktisch vorankommen

Wenn man Ziel und Vorgehen der Energie-Filament-Theorie teilt, gibt es drei praktische Wege, das Projekt zu unterstützen. Jeder Weg macht Behauptungen überprüfbar und stärkt die gemeinsame Grundkarte:

Ein einzelnes Teilen kann Ernsthaftigkeit und Neugier weiter tragen als jede Inszenierung. Eine einzelne Diskussion kann einen neuen Beweis oder einen testbaren experimentellen Ansatzpunkt auslösen. So wird aus einer Theorie ein öffentliches Audit.


VII. Wozu wir uns verpflichten: Strenge, Offenheit und Testbarkeit

Wir halten am wissenschaftlichen Vorgehen fest: klare Annahmen, nachvollziehbare Herleitungen und Rechnungen sowie Code, die andere reproduzieren können. Wir halten auch die Darstellung diszipliniert: etabliertes Bild, dann die harten Stellen, dann die Übergabe an unseren Ansatz und schließlich testbare Hinweise. Außerdem veröffentlichen wir Methoden und Vergleichsbaselines nach Plan, denn ohne Sichtbarkeit gibt es keine Verifikation.

Unsere Zusagen sind konkret:

Wir verlangen keinen Glauben. Wir bitten um Tests, und darum, diese Tests auf derselben Grundkarte zu dokumentieren. Nur diese Art von Vertrauen verdient Wissenschaft.

Mit herzlichem Dank,

Arbeitsgruppe zur Energie-Filament-Theorie
Inhalt zuerst; Dialog und Zusammenarbeit sind willkommen
25. Dezember 2025


Projektleitung

Guanglin Tu (Riniky)

  • Autor, Gründer und Chefwissenschaftler der Arbeitsgruppe.
  • Angetrieben von einem langjährigen Interesse am „wahren Gesicht des Universums“ initiierte er eine interdisziplinäre Forschung, die zur Energy Filament Theory führte. Sein Grundsatz: Professionalität zeigt sich in Ergebnissen, nicht im Diplom. Er konzentriert sich darauf, komplexe Fragen in falsifizierbare Vorhersagen und reproduzierbare Experimente zu übersetzen.

Ke Wang (Joey)

  • CEO und operativer Leiter.
  • Verantwortlich für Planung, Koordination und externe Kommunikation; organisiert Validierung und Veröffentlichung; fördert die offene Begutachtung und angewandte Erkundung der Energy Filament Theory und baut Brücken zwischen Wissenschaft und Technik.

YouTube

Chinesisch

@EnergyFilament

Englisch

@EnergyFilamentTheory


@

X: rinikytu

Facebook: riniky.tu


Kontakt

E-Mail: 6@1.tt
Hinweis: Bitte fügen Sie eine Visitenkarte oder Institutsangaben sowie eine Festnetznummer bei und nutzen Sie eine Firmen-E-Mail-Adresse.


Rechtsträger

Arbeitsgruppe Energy Filament Theory, zugehörig zu Energy Filament (Hong Kong) Science Research Co., Ltd.


Urheberrecht & Lizenz: Sofern nicht anders angegeben, liegen die Urheberrechte an „Energie-Filament-Theorie“ (einschließlich Text, Diagrammen, Abbildungen, Symbolen und Formeln) beim Autor (屠广林).
Lizenz (CC BY 4.0): Bei Nennung von Autor und Quelle sind Kopieren, Weiterverbreiten, Auszüge, Bearbeitung und erneute Verteilung erlaubt.
Namensnennung (empfohlen): Autor: 屠广林|Werk: „Energie-Filament-Theorie“|Quelle: energyfilament.org|Lizenz: CC BY 4.0
Aufruf zur Verifikation: Unabhängig und selbst finanziert – ohne Arbeitgeber und ohne Förderung. Nächster Schritt: weltweit (ohne Ländergrenzen) Umgebungen priorisieren, in denen öffentliche Diskussion, öffentliche Replikation und öffentliche Kritik möglich sind. Medien und Fachkollegen sind eingeladen, in diesem Zeitfenster Verifikationen zu organisieren und Kontakt aufzunehmen.
Versionsinfo: Erstveröffentlichung: 2025-11-11 | Aktuelle Version: v6.0+5.05